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Winnig, August: Vom Proletariat zum Arbeitertum.

14,80 €

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Verlag: Hanseatische Verlagsanstalt Erscheinungsort: Hamburg Erscheinungsjahr: um 1930, 45. Tausend, 170 Seiten, Lesebändchen, Einband mit kalligraphischer Rücken- und Deckelbeschriftung, Kopffarbschnitt, einige Bleistiftanstreichungen im Text, Stempel auf Vorsatz und VorblattBeschreibung Vorwort - Erscheinung und Hintergrund (Die Frage - Neuer Glaube) - Verhängnis (Geselle und Tagelöhner - Weitling und Marx) - Aufstieg (Anfänge - Partei und Gewerkschaften - Oberschicht und Staat - Wachsen, Kämpfen, Reifen) - Zusammenbruch (Die große Prüfung - Das Ende) - Ausblick - Nach drei Jahren. - August Winnig (1878-1956), Gewerkschafter, Politiker und Arbeiterschriftsteller. Er erlernte das Maurerhandwerk und schloß sich schon früh der Gewerkschaftsbewegung an. Seit 1905 war er Redakteur des "Grundsteins", der Zeitung der deutschen Maurergewerkschaft in Hamburg und leitete seit 1913 den deutschen Bauarbeiterverband. 1918 wurde er Generalbevollmächtigter des Reiches für die baltischen Länder, sowie Reichskommissar für Ost- und Westpreußen, 1919 Oberpräsident von Ostpreußen. Nach der Beteiligung am Kapp-Putsch 1920 verlor er alle Ämter und wurde aus der SPD ausgeschlossen. Er war dann als freier Schriftsteller und Vortragsreisender tätig, der die Idee der nationalen und volkskonservativen Bewegung mitformulierte. 1927 gründete er die Altsozialistische Partei. In der nationalsozialistischen Zeit lehnte er offizielle Ämter ab, orientierte sich zunehmend an kirchlichen Kreisen und schloß sich dann der Opposition gegen die Nationalsozialisten an.Bindung: Leinenband ISBN: