Schapke, Richard:  Die Schwarze Front. Von den Zielen und Aufgaben und vom Kampfe der Deutschen Revolution. Vergrößern

Schapke, Richard: Die Schwarze Front. Von den Zielen und Aufgaben und vom Kampfe der Deutschen Revolution.

15,00 €

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Verlag: Lindner Erscheinungsort: Leipzig Erscheinungsjahr: 1932, REPRINT 2005 durch Berg/Toppenstedt, 102 Seiten, Anhang mit Verlagswerbung, orginal verschweißt und ungelesen - verlagsfrisch!Beschreibung Reihe "Quellentexte zur Konservativen Revolution - Die Nationalrevolutionäre" Band 7. Mit einem Vorwort von Dr. Otto Strasser. SW: Putschisten - Attentäter - Feme - Freikorps. Der zum Kreis um Otto Strasser gehörige Autor soll laut Armin Mohler in den 30er Jahren auf der Flucht oder in der Emigration gestorben sein. Den zentralen Gegenstand seines Werkes führt Schapke schon in dessen Titel an: die Schwarze Front, die Bewegung des "revolutionären Nationalsozialismus", die im krassen Gegensatz und Kampfe zur Partei Hitlers stehe. Nach einer generellen Kritik des Liberalismus wendet sich Schapke der nationalsozialistischen Bewegung in Form ihrer Entstehung, ihrer Wesensart und ihrer aktuellen Vertretern zu, wobei es auf eine klare Befürwortung der Person Otto Strassers (aus dessen Feder das Vorwort stammt) und Ablehnung Hitlers hinausläuft. Zudem wird der Konflikt zwischen den reformorientierten und auf Systemintegration bedachten Kräften (abermals Hitler) und den revolutionären (die Strasserbrüder, vorrangig Otto) in seiner realen Ausformung skizziert. „Auch ist Adolf Hitler nicht der Schöpfer der geistigen Grundlagen des Nationalsozialismus. Wenn er sich früher einmal als den großen Trommler des Nationalsozialismus bezeichnet hat, so ist diese Erkenntnis und Beurteilung richtig und zutreffend gewesen. In ihr ist seine Bedeutung, sind aber auch seine Grenzen, ist sein Können, sind aber auch seine Mängel ausgesprochen.“„Hitler war 1925 unumstrittener Führer der Partei. Aber er ist nicht mehr Führer der nationalsozialistischen Bewegung“. „1925 zeigt sich, daß die geistige Führung des Nationalsozialismus in andere Hände übergeht. … Sie geht in die Hände des Strasser-Kreises über.“ Nun folgen noch einige Betrachtungen und Worte zur Roten wie zur Schwarzen Front, wobei Schapke die deutliche Ablehnung ersterer mit dem Ursprung ihres Marxismus (dem er prinzipiell einen deutschen Sozialismus entgegenstellt) im System begründet. Abschließend sind noch einige Dokumente der Schwarzen Front angehängt, die jedoch aufgrund ihrer Knappheit und der daraus resultierenden geistigen Begrenzung zu vernachlässigen sind. Das Buch beinhaltet ein teilweise recht hohes Maß an Populismus, welches der damaligen doppelten Frontstellung wider System und Hitlerpartei geschuldet gewesen sein dürfte, ist aber dennoch durchaus des Lesens wert. Der Verfasser schreibt ohne Umschweife, aber auch simpel (den einen Vor-, den anderen Nachteil). Man begreife dieses Buch daher besser als Kampf- und Programmschrift, denn als „normales“ Buch.Bindung: gebundene Ausgabe ISBN: 3922119271